Luftaufnahme großer Parkplatz vollgestellt mit Autos

Ingrid Kirsch Magazin

Was macht eigentlich die EPA?

European Parking Association fördert Smart Parking

Kennst du die EPA? Nie gehört? Wir verraten dir, womit sich die European Parking Association beschäftigt – und warum ihr Smart-Parking-Lösungen wie Park and Joy gelegen kommen.

Wenn du im Netz nach EPA suchst, taucht eine chinesische Fluglinie auf. Du stößt auf die Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure oder auf die Einmannpackung, die Tagesverpflegung der Bundeswehr und natürlich auf das Europäische Patentamt. Unter den mehr als 20 Organisationen, die Wikipedia unter dem Kürzel EPA listet, findet sich von der European Parking Association allerdings keine Spur. Dabei gibt es die Dachorganisation der europäischen Parkverbände bereits seit 1983. Die EPA sitzt in Köln und hat derzeit 21 nationale Mitgliedsverbände. Darin sind private Unternehmen und öffentliche Einrichtungen vertreten, die Parkhäuser und -plätze betreiben und verwalten. Die EPA ist aber auch für die Zulieferindustrie interessant, die Produkte und Dienstleistungen rund ums Parken anbietet.

Weniger Stress und Emissionen beim Parken

Der EPA geht es beispielsweise darum, die leidige Parkplatzsucherei zu verkürzen. Die kostet nicht nur Zeit, sie zerrt auch an den Nerven und schadet der Umwelt. Donald Shoup, Professor für Stadtplanung an der University of California in Los Angeles und im Netz gern als „Parking-Guru“ bezeichnet, hat berechnet, dass allein in einem 15 Block umfassenden Gebiet in Los Angeles Parkplatzsuchende mit ihren Wagen 730 Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen. Bei jeder Parkplatzsuche bläst du 1,35 Euro durch den Auspuff. Muss nicht sein, findet die EPA und versucht, ihren Mitgliedern neue digitale Technologien wie intelligente Parkleitsysteme schmackhaft zu machen – und damit den IQ der europäischen Städte anzuheben. Die EPA ist davon überzeugt, dass alle von intelligenten Verkehrssystemen profitieren: die Städte, die Parkbranche selbst und du als Bürger und Autofahrer natürlich auch.  

Besserer Service mit digitalen Parklösungen

Daher spricht sich die EPA beispielsweise für die Kombination aus Sensoren und App aus – ein Mix, auf dem auch Park and Joy beruht. Gut findet die EPA solche Smart-Parking-Angebote schon allein deshalb, weil Sensoren anzeigen, ob ein Parkplatz frei oder besetzt ist und die App dich dann auch noch auf der optimalen Route direkt dorthin lenkt. Ebenfalls wichtig ist der EPA, dass du deinen Parkplatz dann auch noch einfach und bequem per Smartphone bezahlen kannst – bei ihren Initiativen geht es der Organisation nämlich auch darum, den Service für die Autofahrer zu verbessern.

Dass Städte oder Parkhausbetreiber bei Themen wie „Bezahlen mit dem Smartphone“ nicht zurückzucken, liegt auch an der EPA. Die startete 2011 die International Parking Industry Payment Standards (IPIPS)-Initiative. IPIPS erklärt den nationalen Verbänden und deren Mitgliedern seitdem, wie sie die immer komplexeren Möglichkeiten des E-Payments für sich und ihre Kunden nutzen können.

Daten-Allianz unterstützt smartes Parken

Weil inzwischen Städte rund um den Globus immer häufiger intelligente Parklösungen umsetzen, hat die EPA gemeinsam mit dem International Parking Institute und der British Parking Association die Alliance for Parking Data Standards gegründet. Das Ziel: Die Allianz soll einen einheitlichen globalen Standard ausarbeiten, mit dem Organisationen ihre Parkdaten über Plattformen weltweit austauschen können. Die Hoffnung: Die standardisierte Datensammlung soll dazu führen, dass Parkplätze künftig kostengünstiger verwaltet werden können und die Anbieter zusätzliche Stellflächen dort zur Verfügung stellen, wo Autofahrer wie du sie auch tatsächlich nachfragen.

Damit die nationalen EPA-Verbände nicht im eigenen Saft schmoren, lädt die EPA die Branchenvertreter jedes zweite Jahr zu einem Kongress ein. Dort können die Teilnehmer ihre intelligenten Lösungen für die Parkraumbewirtschaftung vorstellen und von den Erfahrungen ihrer Kollegen aus ganz Europa lernen. Im nächsten Jahr trifft sich die Branche vom 18. bis 20. September im spanischen Malaga.

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