Panoramablick über Berlin

Jan Ungruhe Tipps und Tricks

Tipps fürs Parken in Berlin

Parkplätze im Schatten der Dönerläden

Sehenswürdigkeiten gibt es in Berlin an jeder Ecke – im Gegensatz zu Parkplätzen. Wir haben Tipps, wo man in der Innenstadt und an den Flughäfen in Schönefeld und Tegel am besten parken kann.

Berlin hat vermutlich so viele Facetten wie Dönerläden – und das sind angeblich weit mehr als 1.000. Die Hauptstadt in einem Satz zu beschreiben, ist praktisch unmöglich. „Arm, aber sexy“ sei Berlin, sagte der ehemalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit einmal. Heute inszeniert sich die Stadt in einer Marketingkampagne als „Hauptstadt der Freiheit“. Und „Coolness-mäßig platzt die Stadt aus allen Nähten“, trällert die Berliner Band Seeed in ihrer Hauptstadt-Hymne „Dickes B“.

Bei mehr als 3,5 Millionen Einwohnern läuft natürlich auch in Deutschlands mit Abstand größter Stadt nicht alles reibungslos. Die Mieten steigen immer weiter und auf den Straßen herrscht oft Stillstand – Berlin ist Stau-Hauptstadt. Laut einer Studie des Verkehrsdatenanbieters Inrix verbrachten Berliner Autofahrer 2018 im Durchschnitt 154 Stunden im dichten Verkehr oder im Stau. Sind sie dann endlich am Ziel angekommen, verzweifeln sie auf der Suche nach einem freien Parkplatz. Immerhin: Touristen werden durch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten wieder entschädigt.

Parken in der Stadt: Hilfe vom Handy

Wer die Sehenswürdigkeiten mit dem Auto ansteuern will, muss bei der Suche nach einem Parkplatz oft Geduld, Zeit und Kleingeld mitbringen. Kostenlose Parkzonen gibt es – vor allem in der Stadtmitte und damit in der Nähe der vielen Sehenswürdigkeiten – nur vereinzelt. Parkgebühren im Parkhaus sind oft teuer. Mit viel Glück lässt sich das Auto zum Beispiel kostenlos an der Straße des 17. Juni zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor abstellen.

Damit Autofahrer künftig schneller und komfortabler parken können, setzt die Hauptstadt auf smarte Lösungen. So lässt sich ein freier Parkplatz mit Apps wie etwa Park and Joy von der Deutschen Telekom bequem mit dem Handy suchen. Dank Echtzeit-Navigation finden Autofahrer die Stellfläche prompt, zudem lässt sich der Parkschein auch bargeldlos mit der Park-and-Joy-App auf dem Handy bezahlen.

Flughafen Berlin-Schönefeld: Gratis parken mit Park and Ride

Berlin setzt wie alle anderen deutschen Großstädte auf Parkraumbewirtschaftung, wodurch Autofahrer nur selten kostenlos parken können. Bis Ende 2019 will die Stadt die Parkraumbewirtschaftung auf 75 Prozent der Innenstadt ausdehnen. Bezirke wie Schönefeld oder Mitte planen bereits neue Parkzonen – mit dem Ziel, den Verkehr zu beruhigen und die Luftqualität zu verbessern. Um an der Straße zu parken, müssen Autofahrer zudem bald höhere Gebühren zahlen: Der Preis soll von durchschnittlich zwei auf drei Euro pro Stunde steigen.

Berlin will den Verkehr außerdem mithilfe von Park and Ride entlasten und bietet kostenlose Parkplätze an einigen Bahnstationen am Stadtrand. Von dort können Autofahrer auf die Bahn umsteigen und sparen sich so die lästige Parkplatzsuche in der Innenstadt.

Park and Ride eignet sich in Berlin übrigens auch gut, um günstig zu den Flughäfen Tegel und Schönefeld zu gelangen. So liegt zum Beispiel der kostenlos P+R-Parkplatz Altglienicke nur wenige Kilometer vom Flughafen Schönefeld entfernt. Die Stadtbahn fährt von hier aus in enger Taktung. Kostenlos ist auch der P+R-Parkplatz am S-Bahnhof in Berlin-Grünau. Von dort fahren zum Beispiel Busse ohne Zwischenhalt zum Flughafen Schönefeld. Die Fahrtzeit beträgt etwa 15 Minuten. Um mit der S-Bahn nach Schönefeld zu kommen, müssen Reisende lediglich einmal umsteigen.

Flughafen Tegel: Direkt am Flughafen wird es teuer

Nicht ganz so leicht wie nach Schönefeld kommen Autofahrer von einem Park-and-Ride-Parkplatz zum Flughafen Tegel. Vom S- und U-Bahnhof Jungfernheide, der südlich vom Flughafen liegt, fahren zwar Busse ohne Zwischenhalt. Leider gibt es hier jedoch nur sehr wenige Parkplätze. Wer hier kein Glück hat, muss auf gebührenpflichtige Parkplätze ausweichen. Auf den Parkflächen direkt am Flughafen können hier pro Woche allerdings bis zu 199 Euro fällig werden. Günstiger wird es auf etwas weiter entfernten Stellplätzen. Von dort bringen Anbieter die Reisenden oft per Shuttleservice zum Flughafen.

Berliner Sehenswürdigkeiten: die Qual der Wahl

Berlin ist mit so vielen Sehenswürdigkeiten gespickt, dass die Auswahl für einen kurzen Städtetrip schwerfällt. Wer sich die bekanntesten Berliner Wahrzeichen vor Augen führt, denkt unweigerlich an das Brandenburger Tor. Die Sehenswürdigkeit am Pariser Platz lockt täglich Tausende Besucher an, die sich gerne vor dem Symbol der deutschen Wiedervereinigung ablichten lassen. Das Brandenburger Tor befindet sich im Berliner Bezirk Mitte und ist durch seine zentrale Lage Dreh- und Angelpunkt für Touristen.

Auch ein Symbol der Teilung Deutschlands steht auf der Liste der Hauptstadt-Besucher weit oben: die Berliner Mauer. Die Spuren der 1961 erbauten Grenzanlage – einst etwa 155 Kilometer lang – sind heute zwar fast verschwunden. Touristen finden aber noch Reste der Berliner Mauer, die noch etwa 1,5 Kilometer lang sind. Übrigens: Pflastersteine am Brandenburger Tor erinnern heute an den früheren Verlauf der Berliner Mauer. Im Bezirk Berlin-Friedrichshain befindet sich zudem die East Side Gallery – eine dauerhafte Open-Air-Galerie auf dem längsten noch erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer.

Sehenswürdigkeiten: Alexanderplatz als Ausgangspunkt

Als idealer Ausgangspunkt für eine Sightseeing-Tour gilt der Alexanderplatz in Berlin-Mitte. Am wichtigen Verkehrsknotenpunkt der City fahren Regionalzüge, Straßenbahnen, Busse sowie S-Bahnen und U-Bahnen. Und vom Alexanderplatz aus lassen sich andere Sehenswürdigkeiten fußläufig erreichen – zum Beispiel der Berliner Dom, der Hackesche Markt, das Berliner Rathaus, das Brandenburger Tor, der Berliner Fernsehturm oder die Museumsinsel.

Auch der Potsdamer Platz ist eine Top-Sehenswürdigkeit der Hauptstadt und eignet sich ebenfalls als Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden. Vom Ausgehviertel mit Geschäften, Restaurants, Kinos und dem Theater lassen sich etwa der Gendarmenmarkt, Checkpoint Charlie und das Brandenburger Tor perfekt zu Fuß erreichen. Ebenfalls ganz in der Nähe des Potsdamer Platzes: der Tiergarten mit Siegessäule und Zoologischem Garten.

Der neue Flughafen Berlin Brandenburg, Dauerbaustelle neben dem Flughafen Schönefeld, wurde inzwischen übrigens auch schon genutzt – allerdings nur als Parkplatz. Der Autohersteller Volkswagen mietete 2018 am Flughafen Parkplätze an, um rund 8.000 Autos kurzfristig zwischenzulagern. Und Berlin war wieder einmal um eine Facette reicher.

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