Business-Mann sitzt auf einem Sessel auf einem Parkplatz und telefoniert

Anna Oelsner Magazin

Parkplatz suchen – das ist erlaubt

Wie Apps die Parkplatzsuche erleichtern

Vom Sessel bis zum Roboter: Wie Autofahrer versuchen, an Parkplätze zu kommen. Was erlaubt ist – und wann man übers Ziel hinausschießt.

Wenn Shirley Jackson mit ihrem Chevrolet Colorado Richtung Supermarkt startet, weiß sie schon genau, wo sie gleich parken wird: Direkt vor dem Eingang. Und das an einem Samstag, an dem viele Familien ihre Einkäufe erledigen. Warum das immer klappt? Weil ein Roboter, den sie per App aktiviert hatte, den Parkplatz für sie blockiert.

Ausgedacht hat sich den Parkplatz-Roboter das US-Start-up MyPark aus Miami. MyPark kooperiert mit verschiedenen amerikanischen Shopping-Centern, unter anderem mit der Simon Property Group, dem größten Shopping-Mall-Betreiber der USA. „Unser Service ist eine einfache Alternative zur anstrengenden Parkplatzsuche“, sagt Luis Mayendia, Mitgründer von MyPark. Das Angebot kommt gut bei den Kunden an: Mehr als die Hälfte (60 Prozent) nutzen die App mehr als einmal. In Zukunft möchte Mayendia mit der App auch ungenutzten Parkraum erschließen, beispielsweise auf Firmenparkplätzen, oder nach Ladenschluss vor dem Supermarkt.

Auch wenn ein Parkplätze reservierender Roboter in Deutschland noch schwer vorstellbar ist – er zeigt doch, wie groß der Wunsch von Autofahrern ist, stressfrei zu parken. Und wie groß mitunter Phantasie und Aufwand, diesen Wunsch auch zu erfüllen. Denn Parkplätze sind gerade in der Großstadt hart umkämpft. Laut einer Studie der Organisation Agora-Verkehrswende verbringen Autofahrer in Deutschland im Durchschnitt 40 bis 70 Stunden im Jahr mit der Suche nach einem Parkplatz – das sind bis zu acht Urlaubstage. Kein Wunder, dass viele Autofahrer immer wieder versuchen, mit kleinen Tricks kostenlos und schnell einen begehrten Parkplatz zu ergattern. Doch sind diese Kniffe erlaubt? Und welche Alternativen gibt es?

Trickser riskieren den Führerschein

Statt eine Parklücke direkt vor der Haustür aufzugeben oder im Umzugsstress mit dem Ordnungsamt zu telefonieren, liegt für viele diese Lösung nahe: Ein Freund oder Familienmitglied stellt sich in die Lücke und reserviert den Parkplatz für wenige Minuten. Doch das ist ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung und somit eine Ordnungswidrigkeit.
Auch mit Möbeln dürfen Passanten keinen Parkplatz reservieren. Ebenfalls eine schlechte Idee: Als Autofahrer einen Passanten aus einer Parklücke rausdrängen. „Das sollte man noch nicht einmal andeuten“, sagt Gregor Samimi, Mitglied im Deutschen Anwaltsverein der Auto Zeitung. „Denn das wird ganz schnell als Nötigung gewertet und kann mit Punkten, Fahrverbot oder sogar mit Führerscheinverlust enden.“

„Kein Kleingeld“ zieht nicht

Selbst wenn der Parkscheinautomat defekt ist, wird parken nicht automatisch kostenlos: Das Ordnungsamt erwartet, dass Autofahrer beim nächstgelegenen Automaten einen Parkschein ziehen. Kein Parkticket zu lösen, weil leider gerade kein Münzgeld zur Hand war wird als Ausrede ebenfalls nicht akzeptiert. „Sollte alle Mühe nicht zum Ziel bzw. Parkticket führen, muss man eine Parkscheibe auslegen und sich auch damit natürlich an die Höchstparkdauer halten“, sagt Tobias Klingelhöfer, Rechtsexperte beim Versicherer Arag der Schweriner Volkszeitung.

Mit Smart-Parking-Apps wie Park and Joy ist ein Parkscheinautomat überflüssig. Einfach App herunterladen, in der gekennzeichneten Parkzone parken und per Smartphone ein Parkticket lösen. Das Ordnungsamt erkennt das Handyparken, wenn eine Vignette hinter der Windschutzscheibe liegt. Von unterwegs aus kann die Parkzeit per App beliebig verlängert oder verkürzt werden. Das kriegt noch nicht einmal der Parkroboter hin.

Blog

Jetzt Park and Joy herunterladen!

Nutzen Sie jetzt die Möglichkeit, so einfach und bequem wie noch nie zu parken!
Sichern Sie sich jetzt unsere Park-and-Joy-App für iPhone oder Android.

Park and Joy App - Jetzt herunterladen
Smart Parking App-Screens - Parkplatz suchen – das ist erlaubt