Leere beleuchtete Tiefgarage mit weißem Boden und weißen Säulen

Sarah Heggen Business Magazin

Das Parkhaus der Zukunft

Realität oder Utopie? Das erwartet deutsche Autofahrer

Immer mehr Städte in Deutschland setzen auf innovative Mobilitätskonzepte. Das Ziel: die prekäre Parkplatzsituation verbessern und Nachhaltigkeitsziele erreichen. Wie kann das gelingen?

Parkhäuser ohne Schranke, innerstädtische Logistik-Hubs für den Lieferverkehr, selbstfahrende Autos: Die Digitalisierung bietet Städteplanern neue Lösungen für ein intelligentes Parkraummanagement. Neben Elektromobilität ist Smart Parking ein wesentlicher Baustein.

Vernetzter Parkplatz: Ein- und Ausfahrt ohne Parkticket

Smart Parking beginnt beim kontaktlosen Ein- und Ausfahren im Parkhaus. Mit Park and Joy, der App für cleveres Parken, müssen Autofahrer künftig kein Ticket mehr ziehen, wenn sie ins Parkhaus einfahren; die Schranke öffnet sich automatisch, entweder per RFID-Technologie im Fahrzeug oder via Kennzeichenerkennung. In einigen Städten navigiert die Smart-Parking-App sogar direkt zum Parkhaus am Zielort.

Übrigens: Der Komfort geht bei Park and Joy beim Bezahlen des Parktickets weiter. Statt am Automaten können Kunden ihre Parkgebühren im Parkhaus bequem per App bezahlen. So erleichtern Smart-Parking-Apps Autofahrern nicht nur die Parkplatzsuche, sondern auch das Lösen eines Tickets und der Kunde spart wertvolle Zeit. Darüber hinaus planen Städte das Parkhaus der Zukunft.

Smartes Parkhaus: Wenn Autos selbst parken

Klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Statt langer Parkplatzsuche von Parkdeck zu Parkdeck manövriert das Auto im Parkhaus selbstständig in die nächste Parklücke. Doch genau das ist schon heute Realität: In einem Stuttgarter Parkhaus startete bereits ein erster Testbetrieb für das automatisierte Parken. Hier navigieren Autos mithilfe von intelligenten Sensoren im Parkhaus und Fahrassistenzsystemen im Fahrzeug durch die einzelnen Etagen. Dabei fahren sie vollkommen autonom und parken selbstständig ein- und aus.

So sparen Autofahrer nicht nur Zeit und Nerven bei der Parkplatzsuche, auch der Schadstoffausstoß der Fahrzeuge lässt sich durch das gezielte Ansteuern freier Parklätze reduzieren. Denn um Klimaziele zu erreichen, müssen CO2-Emissionen sinken und Straßen klimafreundlicher werden. Es wird noch dauern, bis das Parkkonzept der selbstfahrenden Autos serienreif ist. Doch zeigen Pilotprojekte wie dieses, wie sich die Parkplatzsituation in Parkhäusern durch Smart Parking zunehmend wandelt. Sensoren, Apps oder digitale Parkservices ermöglichen intelligentes Parken gleichermaßen – und identifizieren direkt freie Parkplätze.

Intelligentes Parkmanagement mit Park and Joy

After Hour Parking, Parkraumdigitalisierung, Parkprognose: Neben der Hilfe bei der Parkplatz-Suche für Autofahrer bietet Park and Joy weitere Services, um auch Städte und Betreiber von Parkhäusern in puncto digitales Parkraum-Management zu unterstützen. Etwa mit dem Feature „Digitales Parkhaus“, das ein kontaktloses Ein- und Ausfahren ins Parkhaus ermöglicht. Und zugleich das Kundenerlebnis verbessert durch automatisierte Abrechnungsprozesse, variable Tarife und persönliche Begrüßungen der Besucher. Die digitale Parklösung der Telekom schafft zudem mehr Transparenz: Dank digitaler Parkraumüberwachung wissen Städte und Parkhausbetreiber jederzeit um den zur Verfügung stehenden Parkraum und die aktuelle Auslastung. Doch was können Verkehrsplaner zusätzlich unternehmen, um zugeparkte Straßen und hohe Schadstoffbelastungen zu vermeiden?

Energiewende leichtgemacht: Parkhäuser neu nutzen

Parkhäuser und -garagen sind selten voll ausgelastet, die Shopping-Hochphase in der Vorweihnachtszeit einmal außen vorgelassen. Deshalb überdenken Verkehrsplaner derzeit zum Beispiel das städtische Parkkonzept in Mönchengladbach – auch mit Blick in die Zukunft, falls mehr Bewohner das eigene Auto gegen Fahrrad oder ÖPNV tauschen. Dabei wollen sie die Stadt von parkenden Autos befreien und dafür spezielle Parkraumangebote für Bewohner schaffen. In den sogenannten Quartiersgaragen sollen Anwohner künftig ihr Fahrzeug abstellen, anstatt in den überfüllten Straßen vor der Haustür zu parken.

Gleichzeitig soll die Mobilität steigen: Einerseits durch integrierte Bike- und Car-Sharing-Angebote für Anwohner in den Parkgaragen. Andererseits mittels innerstädtischer Logistikzentren für den Lieferverkehr. So ließen sich freie Stellflächen im Parkhaus zu Mikrologistik-Hubs umwandeln. LKW-Fahrer laden Pakete hier ab, Lieferanten stellen diese mit Lastenrädern im Quartier zu. Das hilft, die sogenannte letzte Meile bei der Paketzustellung umweltverträglich und verkehrsschonend zu schließen, da sonst zahlreiche Lieferfahrzeuge für verstopfte Straßen sorgen.

Ladestationen für E-Autos mit Solarstrom vom Parkhausdach

Zukunftsmusik ist noch die Idee, dass Autofahrer beim autonomen Fahren künftig direkt an der Haustür aussteigen können. Anschließend sucht sich das Fahrzeug selbstständig einen freien Stellplatz in einem Parkhaus. Oder lädt die Akkus an einer Ladestation für Elektroautos auf.

Eine Elektro-Tankstelle im Parkhaus wiederum ist bereits Realität. In Nürnberg sollen beim Bau eines neuen Parkhauses mehr als ein Drittel der Parkplätze mit Ladestationen für Elektroautos versehen werden. Den Strom erzeugt eine Photovoltaik-Anlage auf dem Parkhausdach. In Berlin hat inzwischen eine Mietwagenstation im Apcoa-Parkhaus unter der „Mall of Berlin“ in Mitte den Betrieb aufgenommen. Jedes Fahrzeug der Elektroauto-Flotte verfügt über eine eigene E-Ladesäule. Damit macht Berlin in Deutschland den Anfang, europaweit sind bereits 1.400 solcher Ladestationen für Elektroautos in Apcoa Parkhäusern installiert.

Smart Parking mit Park and Joy

Smarte Parkhäuser tragen gleichermaßen zur Energiewende und mehr E-Mobilität bei. Die Smart-Parking-App der Telekom ebenfalls. Gleichzeitig profitieren Städte, Parkhausbetreiber und Unternehmen von den zahlreichen Services für das digitale parkraum-Management:

  • Monitoring- und Steuerungssystem: Belegungs- und Positionsdaten auf einem Dashboard zusammengefasst
  • Sensor as a Service: NarrowBand-IoT-Sensoren für höchste Prognosegenauigkeit im Rundum-Sorglospaket
  • Parkprognose: Aktuelle Kapazitäten immer im Blick dank dynamischer Parkplatzvorhersage
  • Digitale Parktickets: Automatisierte, minutengenaue Abrechnungen der Parktickets statt teurer Jahresgebühren
  • Kundenbindung: Mehr Komfort durch Services wie kontaktloses Ein- und Ausfahren

Sie haben Fragen? Hier helfen wir Ihnen gerne weiter.

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