Pärchen mit Smartphone am Parkautomaten.

Lena Tausend Magazin

Neues von der Parkuhr

Der lange Weg zum smarten Parken

Apps wie Park and Joy digitalisiert den kompletten Parkvorgang. Damit suchen, finden, buchen und bezahlen Anwender Parkplätze per Smartphone. Doch wie verlief die Entwicklung hierhin?

1935 stellte die Stadt Oklahoma City „Park-O-Meter“ auf. 1952 schaffte es die neue Technik nach Europa, 1954 nach Deutschland.  Seit 2002 ersetzen Parkautomaten immer öfter Parkuhren. Doch die Veränderungen sind recht oberflächlicher Natur: Ob Parkuhr oder -automat, Bar- oder Kartenzahlung: Einen Parkschein zu erwerben ist mit viel Aufwand verbunden. Zudem muss der Autofahrer in Vorleistung gehen, vorher wissen, wie lange er parken möchte – und das Ticket bereits im Vorfeld bezahlen.

Wirklich geändert hat sich dieser Prozess erst mit der Entwicklung von Smart-Parking-Apps wie Park and Joy. Doch auch vorher gab es schon einige Versuche, Parken bequemer zu machen und die Lösungen dazu – vom Automaten über die Parkscheibe und Parkuhr bis hin zu ganz neuen Ansätzen – zu modernisieren.

Aller Anfang ist schwer: Mehr Funktionen am Parkautomaten

Beispielsweise erhielten Parkscheinautomaten zusätzliche Funktionen: Sie ermöglichen sogenanntes „Echtzeit-Parken“ oder „Parken mit EC-Karte“. Hier registriert sich der Fahrer bei Ankunft mittels Geld- oder EC-Karte. Ist die Parkdauer beendet, wiederholt er den Vorgang – und zahlt auch nur die tatsächliche Parkdauer. Das vermeidet eine Überzahlung, wie sie an herkömmlichen Parkscheinautomaten häufig vorkommt. Eine sogenannte „Brötchentaste“ für kostenloses Kurzzeitparken lässt sich ebenfalls integrieren.

Ein zusätzliches Gadget: Taschenparkuhren

Doch nicht nur die Automaten entwickeln sich weiter. Auch die Parkscheibe hat einen digitalen Verwandten bekommen – diese Kleingeräte verfügen über ein Display, das die Uhrzeit anzeigt. In ihrem Innern verstecken sich Bewegungssensoren, welche die Zeitanzeige auf dem Display in Halbstundenschritten einfrieren, sobald das Auto zum Stehen kommt. Wie beim Pappmodell ist Schummeln hier nicht erlaubt, aber möglich – in dem der Fahrer die Ankunftszeit auf einen späteren Zeitpunkt verschiebt.

Parkkarten als begrenztes „Sesam, öffne dich“

Auf begrenzen Parkflächen wie etwa privaten Parkhäusern, Mitarbeiter- oder Kundenparkplätzen funktioniert auch die smarte Parkkarte. Vorher registrierte Kunden können sich mit ihrer Hilfe an der Schranke bei Ein- und Ausfahrt identifizieren und parken. Langes Warten am Kassenautomaten entfällt. Ein Lesegerät an Ein- und Ausgängen erfasst die geparkte Zeit beispielsweise über einen Funk-Chip. Online sieht der Betreiber dann ganz genau, wann und wo wie lange geparkt wurde. Und kann die Parkdauer direkt online in Rechnung stellen.

Die Parkuhr wird intelligent

Entwickler haben auch die gute alte Parkuhr digitalisiert: Vernetzt, flexibel und bargeldlos erlaubt sie nicht nur die Zahlung per Kredit- oder Guthaben-Karte. Dank ihrer Sensoren kann eine zentrale Plattform auch berechnen, in welchen Teilen einer Stadt gerade viel Parkbedarf herrscht – und etwa den Preis ferngesteuert anheben oder absenken. Dafür kann sich der Kunde via Handy über freie Parkplätze informieren lassen. Die Stadt San Francisco hatte ab 2003 für rund 35 Millionen US-Dollar die Installation neuer Parkuhren initiiert. 2009 gelang es jedoch drei Programmierer auf der Black-Hat-Konferenz, das System zu hacken.

Endstufe Smart Parking

Ob verbesserter Automat, Parkscheibe mit Display oder vernetzte Parkuhr: Der ganz große Wurf in der Modernisierung des Parkens gelang erst kürzlich. Apps wie Park and Joy digitalisiert den kompletten Parkvorgang. Anwender können damit Parkplätze suchen, finden, buchen und bezahlen – alles per Smartphone. Das vereinfacht alle Schritte des Parkvorgangs und schafft für Autofahrer deutlich mehr Bequemlichkeit: Die Parkplatzsuche verkürzt sich, Bargeld ist nicht mehr nötigt, der Gang zum Parkautomaten entfällt und zudem zahlen sie nur noch die Parkdauer, die sie auch benötigen.

Nicht nur auf den parkschein, sondern auch gleich auf den Fahrer verzichtet der nächste Entwicklungsschritt im intelligenten Parken: selbstparkende Autos. Die neue Technik wird bereits getestet, etwa vom Volkswagen-Konzern am Hamburger Flughafen. Bei diesem autonomen Parken navigieren ausgewählte Fahrzeuge der Marken Volkswagen, Audi und Porsche auf Basis einer Parkhaus-Karte selbstständig zu den ihnen zugewiesenen Parkplätzen. Hier erfährst du demnächst mehr dazu!

Blog

Jetzt Park and Joy herunterladen!

Nutzen Sie jetzt die Möglichkeit, so einfach und bequem wie noch nie zu parken!
Sichern Sie sich jetzt unsere Park-and-Joy-App für iPhone oder Android.