Modellauto vor gestapelten Münzen

Jan Ungruhe Magazin

Kfz-Versicherung wechseln und sparen

Perfekter Zeitpunkt für Wechsel der Autoversicherung

Wer jetzt noch schnell seine Kfz-Versicherung wechselt, kann im Idealfall mehrere Hundert Euro sparen. Die meisten Verträge lassen sich bis 30. November kündigen. So gehst du am besten vor.

Hast du schon mal die Kfz-Versicherung für dein Auto gewechselt? Nein? Dann wird es höchste Zeit. Denn im Idealfall lassen sich mit einem Wechsel der Versicherung mehrere Hundert Euro sparen. Besonders kurz vor dem jährlichen Stichtag am 30. November machen die Anbieter, die sich untereinander einen regelrechten Preiskampf liefern, gute Angebote für eine günstige Kfz-Versicherung. Da die meisten Verträge ein volles Kalenderjahr laufen, enden sie am 31. Dezember. Die Kündigungsfrist beträgt dabei immer einen Monat. Deinem aktuellen Versicherer muss die fristgerechte Kündigung also spätestens bis zum 30. November vorliegen. Ein Wechsel der Versicherung ist aber zum Beispiel auch immer bei einem Fahrzeugwechsel, nach einer Beitragserhöhung oder nach einem regulierten Schadenfall möglich. Trotzdem zahlen viele Deutsche immer noch zu hohe Beiträge – obwohl sich die Kfz-Versicherung online inzwischen innerhalb weniger Minuten wechseln lässt.

Wechsel der Kfz-Versicherung über ein Vergleichsportal

Am bequemsten geht der Wechsel über Vergleichsportale wie Check24, Verivox oder Tarifcheck. Hier lassen sich neben Strom, Gas oder DSL auch Autoversicherungen vergleichen – und schon mit wenigen Klicks kannst eine neue Kfz-Versicherung für dein Auto finden. Praktisch: In vielen Fällen übernehmen die Portale auch gleich die Kündigung bei deinem alten Anbieter. Dabei solltest du beachten, dass einige Versicherer in den Vergleichsportalen nicht vertreten sind. So zum Beispiel die Huk-Coburg, mit rund elf Millionen Fahrzeugen Deutschlands größte Autoversicherung. Unter Umständen erhältst du dort also einen günstigeren Tarif als bei einem Vergleich auf einem Portal.

Auto neu versichern und 60 Euro obendrauf erhalten

Je näher der Stichtag für den Wechsel der Kfz-Versicherung rückt, desto mehr lässt sich in der Regel sparen. Und das nicht nur bei der Versicherungsprämie selbst: So erhältst du zum Beispiel beim Cashback-Portal Shoop noch mal 60 Euro Cashback obendrauf, wenn du über Check24 oder Verivox die Versicherung für dein Fahrzeug wechselst. Bei Abo24 und Tarifcheck erhältst du momentan für einen Kfz-Versicherungswechsel etwa einen Amazon-Gutschein im Wert von 60 Euro. Eine gute Übersicht über die verschiedenen Angebote bekommst du auch bei der Shopping-Community MyDealz.

Diese Faktoren spielen beim Preis für die Versicherung eine Rolle

Wie teuer eine Kfz-Versicherung ist, hängt übrigens von Faktoren ab, die du hin und wieder auf Aktualität prüfen solltest. Bei einem Vergleich der Autoversicherungen werden diese Punkte aber in der Regel auch immer mit abgefragt. Worauf zu achten ist:

  • Fährst du weniger, zahlst du auch weniger: Bist du 12.000 Kilometer im Jahr mit deinem Fahrzeug unterwegs oder nur 6.000? Dass die Prämie für Wenigfahrer günstiger ist, ist ja irgendwie logisch. Denn wer weniger fährt, kann auch weniger Unfälle bauen.
  • Rabatt für Werkstattbindung: Die Versicherer geben dir bis zu 20 Prozent Rabatt auf deinen Beitrag, wenn sie bestimmen dürfen, in welcher Werkstatt du einen Kaskoschaden an deinem Fahrzeug reparieren lässt.
  • Sparen durch Selbstbeteiligung: Wenn du bereit bist, im Schadensfall einen Teil der Kosten zu übernehmen – etwa 150 Euro in der Teilkasko –, kannst du ebenfalls sparen.
  • Rund 10 Prozent sparen bei jährlicher Zahlung: Nahezu alle Versicherer bieten verschiedene Zahlungsweise an – vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich. Bei jährlicher Zahlung musst du zwar eine größere Summe auf einmal bezahlen, doch dafür winkt dir ein Rabatt von rund 10 Prozent.
  • Vollkaskoversicherung nicht immer nötig: Ist dein Auto schon älter? Dann reicht womöglich auch eine Teilkasko, denn der Wertverlust dürfte schon weit vorangeschritten sein.

Künftig noch mehr sparen dank Einparkhilfe?

Auch bei der Autoversicherung bestimmt das Risiko die Prämie. Und genau deshalb könnten Autofahrer, die Assistenzsysteme in ihrem Fahrzeug nutzen, künftig noch mehr sparen. Zum Beispiel mit vollautomatischen Einparkhilfen. „Wir denken über zehn bis 15 Prozent Rabatt nach“, sagte Joachim Müller, Chef der deutschen Allianz Versicherungs-AG, der Frankfurter Rundschau. Hintergrund: Fast jeder zweite Sachschaden ist ein Park- oder Rangierunfall. Damit sind allerdings keine rein akustischen Parkassistenten gemeint, sondern Systeme, die das Fahrzeug auch lenken und bremsen und sicher in die Parklücke steuern. „Einparkhilfen mit akustischen Hinweisen führen bislang nicht zu weniger Schäden“, sagte Kfz-Vorstand Klaus-Jürgen Heitmann von der Huk-Coburg gegenüber Zeit Online. Warum das so ist? Darüber zerbrechen sich auch Experten noch die Köpfe.

Neue Systeme verbreiten sich nur langsam

Insgesamt wirken sich Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen laut einer Prognose des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nicht so stark auf versicherte Schäden in der Kfz-Versicherung aus wie vielleicht vermutet. „Die neuen Systeme machen das Autofahren zwar sicherer, sie verbreiten sich im Fahrzeugbestand aber nur langsam und machen Reparaturen im Schadenfall teurer“, sagt Bernhard Gause, Mitglied der GDV-Geschäftsführung. „Auf absehbare Zeit hat der technologische Fortschritt also nur geringen Einfluss auf das Schadengeschehen.“ Dem GDV zufolge helfe etwa ein Autobahnpilot ebenso wenig gegen Autodiebe wie eine Einparkhilfe vor Steinschlag, Hagel oder Marderbissen.

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