Hand verstellt Regler für die Klimaanlage in einem Auto

von Jan Ungruhe Tipps und Tricks

Wenn das Auto zum Backofen wird

So schützt du dich und dein Auto bei Hitze im Sommer

Im Sommer kommen Autofahrer schnell ins Schwitzen. Wie du dich selbst, Babys und Kinder vor der Hitze schützt – und wie du in der heißen Jahreszeit Schäden an deinem Fahrzeug vermeiden kannst.

Mit einem simplen Test hat der ADAC vor einiger Zeit gezeigt, wie schnell das Auto zum Backofen werden kann. Bei einer Außentemperatur von etwa 28 Grad stellte der Automobilclub einige Fahrzeuge in die Sonne. Das Ergebnis: Schon nach 30 Minuten stiegen die Temperaturen im Inneren der Fahrzeuge auf rund 50 Grad an – selbst wenn zwei Fenster einen Spalt geöffnet waren. Nach einer Stunde hatte der ADAC bereits 57 Grad gemessen, also doppelt so heiß wie draußen. Eine Temperatur, bei der sich schon das eine oder andere Stück Fleisch garen lässt. Und bei einer richtigen Hitzewelle mit Außentemperaturen von 40 Grad klettert das Thermometer im Auto sogar noch weiter in die Höhe.

Hitzewelle: Sonnenschutz trotz Autoscheiben

Bei einer Hitzewelle heißt es daher: kühlen Kopf bewahren und die Tipps von Experten umsetzen. Der ADAC rät bei diesem Wetter, vor der Fahrt die Türen zu öffnen und gut durchzulüften. Autofahrten in der Mittagshitze solltest du vermeiden und längere Autofahrten stattdessen besser in den Morgen- und Abendstunden antreten. Wer Auto fährt, sollte auch auf ausreichenden Sonnenschutz achten. Dass Autofahrer hinter der Autoscheibe vor direkten Sonnenstrahlen geschützt sind, stimme nur bedingt. Optimal sei eine spezielle Folie für den Sonnenschutz an den hinteren Fenstern. Diese filtert nach Angaben des Automobilclubs nicht nur die UV-, sondern auch die Infrarot-Strahlung heraus, die für die Hitze im Auto verantwortlich ist.

Der ADAC warnt zudem ausdrücklich davor, Babys, Kinder oder Tiere im Auto zurückzulassen. Dies gelte aber nicht nur während einer Hitzewelle, sondern bei jedem Wetter. Forscher um Andrew Grundstein aus den USA warnen, dass bei Außentemperaturen von 35 Grad Celsius schon nach 15 Minuten lebensgefährliche Innentemperaturen im Auto herrschen. Besonders gefährdet sind Babys, Kinder, ältere Menschen oder auch Tiere. Wieso die Hitze im Auto für ein Kind gefährlicher ist? Kinder geben weniger Wärme ab, weil sie bis zur Pubertät weniger schwitzen als Erwachsene. Eltern sollten zudem vor Fahrtbeginn prüfen, ob der Sitz des Kindes und der Gurt nicht zu heiß sind, ansonsten drohen Brandverletzungen.

Temperatur bei Klimaanlage nicht zu niedrig einstellen

Während einer Hitzewelle laufen die Klimaanlagen in Autos auf Hochtouren. Wer aus seinem Fahrzeug eine Kühltruhe macht, tut sich damit allerdings womöglich keinen großen Gefallen. Der ADAC empfiehlt, dass der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur nicht größer als sechs Grad sein sollte. Darüber hinaus sollte die Luft aus dem Gebläse nicht direkt auf den Körper gerichtet werden. Andernfalls drohen Erkältungen, Kreislaufbeschwerden oder Muskelverspannungen.

Noch mehr Tipps zum Fahren bei Hitze gibt der ADAC im Video:

Parken in der Sonne besser mit Sonnenschutz

Mit ausreichend Wasser lässt es sich im Auto zwar auch bei einer Hitzewelle eine ganze Weile aushalten. Doch wer sucht bei einer Temperatur jenseits von 30 Grad in der Stadt auch noch gerne einen Parkplatz? Mit Handyparken lässt sich dieses Problem umfahren. Dazu benötigst du lediglich eine App auf deinem Smartphone, etwa Park and Joy von der Telekom. Mit der App lassen sich Parkplätze in der Stadt bequem mit dem Handy suchen, finden und bezahlen. Das Kleingeld für den Parkscheinautomat kannst du zu Hause lassen, denn die Parkgebühr zahlst du bequem per Handy mit deiner Kreditkarte oder über die Mobilfunkrechnung. Ein weiterer Vorteil: Die Parkzeit kannst du von unterwegs verlängern oder verkürzen. Handyparken ist bereits in vielen deutschen Städten verfügbar. Unter Standorte erfährst du, wo du mit Park and Joy stressfrei parken kannst.

Wer sein Auto abstellt, sollte bestenfalls im Schatten parken. Der ADAC gibt dabei jedoch zu bedenken, dass Autofahrer bei einem vermeintlich guten Parkplatz übersehen, dass die Sonne weiterwandert. Das solltest du in deine Überlegungen also besser mit einbeziehen. Wenn du trotzdem einmal in der Sonne parken musst, rät der ADAC zu einem Sonnenschutz für dein Auto. Perfekt sei im Sommer ein Thermo-Scheibenschutz, der auf der Scheibe liegt und die Sonne reflektiert. Andere Folien zum Sonnenschutz lassen sich auch hinter der Windschutzscheibe anbringen. Nicht ganz so warm wird es im Parkhaus. Die Betonklötze heizen in der Regel nicht so stark auf und die Temperatur bleibt trotz Hitzewelle einigermaßen erträglich, zumindest auf einem Parkplatz im Untergeschoss. Die Parkgebühren im Parkhaus sind vor allem in Großstädten sogar oft preiswerter als am Straßenrand im Zentrum der City.

Auto vor Hitzeschäden schützen

Nicht nur Eltern, Kinder und Tiere leiden unter den hohen Temperaturen im Auto, sondern auch das Fahrzeug selbst kann Schaden nehmen. So sind während einer Hitzewelle zum Beispiel Spraydosen wie Deo oder Haarspray im Auto tabu. Denn die unter Druck stehenden Behälter werden bei Hitze zur Gefahr. Durch die Ausdehnung hält eine Spraydose dem Druck möglicherweise nicht mehr stand – und explodiert. Auch Kraftstoff kann sich bei Hitze ausdehnen. Daher gilt: Besser nicht ganz volltanken, auch wenn moderne Tanks oft bereits über ein sogenanntes „Totvolumen“ verfügen. Mit dem Tanken spätestens aufhören solltest du, wenn die Zapfpistole zum ersten Mal abschaltet.

Darüber hinaus solltest du auch hin und wieder die Höhe des Kühlstoffstands überprüfen. Auch Kühlwasser dehnt sich bei großer Hitze aus. Falls du den Reifendruck messen möchtest, solltest du das im Sommer am bestens morgens machen. Dieser sollte nämlich immer am kalten Reifen gemessen werden. Übrigens: Reifen sind eine häufige Pannenursache, wenn während der Hitzewelle ein zu niedriger Luftdruck in den Reifen herrscht. Pannen hervorrufen können außerdem vor allem ältere Autobatterien, wenn es draußen besonders warm ist. Klimaanlage, Licht und Radio solltest du an warmen Tagen besser nicht gleichzeitig in Betrieb nehmen, denn durch die höhere Betriebstemperatur deines Fahrzeugs verliert die Batterie womöglich Flüssigkeit und kann ausfallen.

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