Luftbildaufnahme von einem überfüllten Parkplatz.

Daniel Martin Tipps und Tricks

Große Stadt, hohe Parkgebühr?

In diesen deutschen Städten ist Parken am teuersten

Millionen Parkplätze an deutschen Straßen – und nie ist einer frei. Wenn doch, wird‘s gerade in Großstädten teuer. Wie sich deutsche Städte im Vergleich schlagen und man per App mächtig sparen kann.

„Parken in Köln wird deutlich teurer“, „Stadt Düsseldorf will die Parkgebühren stark erhöhen“, „Höhere Parkgebühren in Frankfurt“: 2019 ist man auf News-Seiten kaum an solchen Schlagzeilen vorbeigekommen – und nicht zuletzt erhöhte Bußgelder etwa für das Falschparken haben ihren Teil zu erhöhten Parkgebühren beigetragen. Doch Butter bei die Fische: Wie teuer parkt man denn nun in Deutschland? Zeit für eine kleine Übersicht der deutschen Münzfressermetropolen – und die besten Tipps, wie man diese per Handy doch noch zu Parkparadiesen macht.

Ruhrpott schlägt Rheinland

Je mehr Einwohner eine Stadt hat, desto umkämpfter der Parkraum und desto teurer wird ein Ticket – in den größten Städten im Land kosten City-Stellplätze in der Regel also am meisten. Noch vor zwei Jahren eroberte Stuttgart den „Spitzenplatz“ mit 3,50 Euro pro Stunde – und die Schwaben denken nicht daran, diesen wieder abzugeben. Die Folge: eine Erhöhung auf vier Euro Stundenpreis. Andere Städte sind längst nachgezogen, insbesondere im Rheinland: In Köln schlägt ein Parkplatz in der Innenstadt seit Anfang 2020 ebenfalls mit 4 Euro pro Stunde zu Buche, in Düsseldorf kommt bald das gleiche auf dich zu (vorher: 2,90 Euro/Stunde). In Frankfurt, Berlin und Hamburg kommen 3,50 Euro je angefangener Stunde auf die Parkenden zu. Fast schon günstig wird es dann im Ruhrpott und im hohen Norden: in Essen ist man mit 2,30 Euro, in Bremen mit 2 Euro und in Dortmund gar mit 1,50 Euro pro Stunde dabei. Kleinere Städte unter 100.000 Einwohnern markieren mit etwa einem Euro je Stunde das untere Ende der Skala.

Die Citys mit den höchsten Parkgebühren auf einen Blick:

  1. Stuttgart: 4 Euro pro Stunde
  2. Köln: 4 Euro pro Stunde
  3. Hamburg: 3,50 Euro pro Stunde
  4. Frankfurt am Main: 3,50 Euro pro Stunde
  5. Berlin: 3,50 Euro pro Stunde
  6. München: 3 Euro pro Stunde
  7. Düsseldorf: aktuell 2,9 Euro pro Stunde, bald 4 Euro pro Stunde
  8. Essen: 2,30 Euro pro Stunde
  9. Bremen: 2 Euro pro Stunde
  10. Dortmund: 1,5 Euro pro Stunde

Lieber online per App planen als hinterher offline suchen

Wenn Zeit und Ort klar sind, kommt man mit etwas Planung um die größten Stolperfallen herum. Park and Joy zeigt, wo es überhaupt Parkplätze gibt, und Parkabschnitte, in denen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dort einen freien Parkplatz zu finden. Auch über Zeitlimits, Parkkosten pro Stunde und besondere Hinweise, wie z. B. die Einfahrtshöhe eines Parkhauses, gibt die App so direkt Aufschluss. Dass sich das lohnen kann, zeigt eine Inrix-Studie: Die Suchzeiten für Autofahrer sind enorm, Frankfurter Autofahrer suchen etwa 2,7 Tage im Jahr. Dagegen sind Parkplätze in Bremen nicht nur günstiger, sondern lassen sich auch deutlich schneller finden (2,04 Tage/Jahr).

Auf die Minute genau, ohne Ticket, ohne Münzen

Egal, ob man gut plant oder einfach das Glück hat, direkt in einem Parkparadies zu wohnen – besser geht’s immer. Du hast es sicher auch schon erlebt: Endlich einen freien Parkplatz gefunden, aber vom nächsten Parkscheinautomat keine Spur? Keine passenden Münzen dabei? Also lieber eine Stunde überbuchen. Zurück zum Auto, aufschließen, Ticket rein, abschließen. 100 Meter weiter checken, ob das Auto jetzt wirklich abgeschlossen ist.

 

INFOBOX

Bei Park and Joy kostet in den Basis-Tarifen jeder Parkvorgang 0,19 Euro.

Andere Anbieter setzen meist auf relative Gebührenmodelle, die sich an den Kosten des Parkens selbst bemessen. Beispielweise gibt es Anbieter, die für jeden Parkvorgang 15 % der Parkgebühr aufschlagen (min. 0,49 Euro), zwischen einer Unter- und Obergrenze 10 % oder immer genau 10 % berechnen.

Andere wiederum setzen wie Park and Joy auf absolute Preise, diese reichen dann von 0,10 bis 0,25 Euro je Parkvorgang.

Dieses Parkplatz-Projektmanagement hat mit Park and Joy ein Ende. Die Parkzeit startest du bequem in der Parkplatz-App. Im Café dauert es noch etwas länger? Kein Problem: Die Parkdauer ist auf dem digitalen Parkschein schnell an Ort und Stelle erhöht. In den beiden BASIC-Tarifen kostet jeder Parkvorgang 19 Cent. Diese Servicegebühr ist im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern fix, sie steigt also nicht mit der Parkdauer. So weiß man genau, woran man ist, bezahlt minutengenau und kann jede Menge sparen. Je nach Tarif entfällt die Gebühr sogar ganz. Das Beste an Park and Joy: Auch eine Navigation zum nächsten Parkplatz, kontaktloser Zugang zu vielen Parkhäusern und eine Versicherung gegen Parkremplerschäden sind leicht möglich. Übrigens: Bei Park and Joy zahlt man immer bequem bargeldlos.

Smartes Parkraummanagement beschäftigt auch die Politik: So will etwa Ole von Beust, Hamburgs ehemaliger Erster Bürgermeister, überfüllten Straßen digital beikommen: „Kann der Fahrer schon vorher erkennen, dass in bestimmten Straßen gar keine Plätze mehr zur Verfügung stehen, befährt er diese nicht.“ Die Auslastung des hochkomplexen Parkraumes soll laut Beust im Jahr 2020 nicht mehr mit nur mit Verkehrsschildern erfolgen, sondern mit Buchungssystemen und flexiblen Tarifen.

Sonderfall Flughafen

Flughäfen und langfristige Stellplätze sind hier außer Konkurrenz, bei diesen fallen die Preise deutlich teurer aus. Ob am Frankfurter Flughafen, Berlin Tegel oder am Flughafen Köln: Hier wird’s vorm Check-in teuer. Am Frankfurter Airport kostet eine volle Stunde am Terminal etwa 15 Euro, Langzeitparker zahlen für eine Woche 210 Euro. Tipp: Online reservieren. Oder noch besser: Nicht in unmittelbarer Nähe parken, ein paar Fußminuten oder Bahnstationen weiter wird es gleich viel günstiger. Willst du mehr hierzu wissen, schau doch mal im passenden Blogartikel zum Thema Parken an deutschen Flughäfen vorbei

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