Parkverbot-Symbol auf Pflastersteinen

von Jan Ungruhe Magazin

Falschparker in flagranti fotografiert

Lustige Schnappschüsse bei Facebook

„Sie parken wie die Trotteln“: Ein Österreicher teilt bei Facebook Fotos von Falschparkern. Das Ergebnis: Jede Menge lustige Schnappschüsse – und eine Botschaft.

Mal ehrlich: Wer von uns hat sich nicht schon einmal ins Parkverbot gestellt, um kurz in die Bäckerei oder in den Kiosk zu springen? Ganz schön dreist. Rücksichtslos sind aber auch diejenigen, die sich beim Falschparken richtig dämlich anstellen – zum Beispiel, wenn jemand zwei Parkplätze auf einmal einnimmt. Oder wenn jemand andere behindert, weil er direkt auf einem Zebrastreifen parkt.

Aktion mit Augenzwinkern

Mit den zweifelhaften Parkkünsten seiner Mitmenschen wollte sich Johann Schwarzinger irgendwann nicht mehr abfinden. Er fing an, die kuriosesten Parksünden zu dokumentieren. Und veröffentlicht sie seit einigen Jahren in seinem Facebook-Album „Sie parken wie die Trotteln“. Mit einem Augenzwinkern will er auf diese Weise um mehr Rücksichtnahme werben. „Dieses Album versteht sich nicht als Pranger“, schreibt Schwarzinger bei Facebook. Vielmehr solle es zum Schmunzeln und zum Lachen einladen. „Und manchmal vielleicht auch zum Nachdenken, ob diese kleinen ‚Sünden’ nicht auch ein Zeichen für unser aller Gedankenlosigkeit im Umgang miteinander sind.“

Mehr als 500 Bilder von Falschparkern

In Schwarzingers Facebook-Album finden sich schon mehr als 500 Bilder von Falschparkern. Die Fotos hat der Österreicher größtenteils selbst gemacht, etliche Bilder wurden ihm aber auch bereits aus dem Ausland zugeschickt – längst veröffentlicht er nur noch absolute Highlights. „Vielen ist es völlig egal, ob der Andere auch Platz hat“, sagte Schwarzinger gegenüber der Deutschen Presse Agentur. „Das ist ein Indiz, wie wir miteinander umgehen.“

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