Mann im Anzug hält ein Verbotsschild mit CO2 in die Kamera

Jana Ruster Magazin

Weniger CO2 im Straßenverkehr

So lassen sich Emissionen senken

2019 sanken die CO2-Emissionen in Deutschland stark, doch im Verkehr steigen sie weiterhin ungebremst. Wie smarte Technologien Emissionen senken und Straßen klimafreundlicher machen können.

Großer Sprung nach vorne: Zeichnete die Debatte um den Klimaschutz in den letzten Wochen ein eher düsteres Zukunftsbild, gibt es jetzt einen Lichtblick. Laut einer aktuellen Studie der Berliner Denkfabrik Agora Energiewende steht Deutschland beim Klimaschutz gar nicht so schlecht da wie befürchtet. Im Gegenteil: 2019 sind die CO2-Emissionen in der Republik um 50 Millionen Tonnen gesunken. Der Grund dafür liegt in der zunehmend grünen Erzeugung von Energie: Mehr als 40 Prozent des Bruttostromverbrauchs wurden durch die Erneuerbaren Energien gedeckt – so viel wie nie zuvor.

Schlecht fürs Klima: Verkehr verursacht Millionen Tonnen CO2

Durchaus positive Nachrichten für Unternehmen aus der Energiebranche, schlechte hingegen für den Verkehr: Der Verbrauch von Diesel und Benzin und damit auch der CO2-Ausstoß nehmen weiterhin ungebremst zu. Im Jahr 2018 entstanden durch den Verkehr auf deutschen Straßen mehr als 170 Millionen Tonnen CO2. Die Europäische Umweltagentur berichtet, dass der Verkehrssektor für rund 30 Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Europa verantwortlich ist. Nach Meinung der Agora-Energiewende-Analysten steigen die Emissionen vor allem wegen der hohen Nachfrage nach sportlichen Geländewagen wie etwa SUVs und einem insgesamt höheren Verkehrsaufkommen.

Was also ist zu tun, um auch im Verkehrssektor eine positive Bilanz für das Klima zu erzielen? Komplett auf Wasserstoff und E-Autos setzen? Selbst für Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wäre das utopisch: „So gerne ich es wollte: Es ist unrealistisch, von heute auf morgen nur noch Wasserstoff-Lkw und Elektrobusse auf der Straße zu haben.“ Aber auch Diesel-Fahrverbote, ein generelles Tempolimit auf der Autobahn und Elektromobilität konnten die Emissionen bisher noch nicht nennenswert reduzieren. Wie lassen sich also verkehrsbedingte Ausstöße im Verkehr verringern und der Klimawandel aufhalten, ohne dass die Wirtschaft darunter leidet?

Für die Umwelt: Intelligente Technologien senken Emissionen im Verkehr

Ein Zusammenspiel aus vielen verschiedenen Maßnahmen, wie etwa Fahrverbote in den Innenstädten, der Ausbau der Elektromobilität, mehr klimafreundliche Umweltzonen oder ein generelles Tempolimit in der Stadt und auf deutschen Autobahnen, trägt dazu bei, den CO2-Ausstoß zu senken. Auch mit intelligenten Technologien lassen sich die Emissionen reduzieren. Denkbar sind etwa smarte Ampeln, die mit dem Auto vernetzt sind und über Rot- und Grünphasen informieren. Ampeln, die den Schaltrhythmus bei hohem Verkehrsaufkommen ändern, gibt es bereits.

Es ist aber nicht nur der zähe Verkehr, der die Innenstädte belastet. Wer in der City wohnt und ein Auto besitzt, kennt das Problem: Die Suche nach einem Parkplatz kann sich ziehen; mehrmals müssen Bewohner um den Block fahren, um eine Lücke zu erwischen. Jeder Autofahrer verschwendet laut einer Studie der Marktforscher von Inrix im Durchschnitt jedes Mal rund zehn Minuten in deutschen Städten bei der Suche nach einem Parkplatz – das macht mehr als 40 Stunden im Jahr, in denen Pkw unnötig Kohlenstoffdioxid ausstoßen. Zudem entstehen Mehrkosten von im Schnitt 900 Euro für verschwendete Arbeitszeit oder Benzin.

Fraunhofer-Studie zu Park and Joy

Das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) hat die individuellen Einsparpotenziale für einen einzelnen Nutzer von Park and Joy als auch prognostizierte Emissionseinsparungen für Städte und Gemeinden berechnet. Alle Infos dazu findest Du hier.

Smart parken, CO2 sparen

Mit der Smart-Parking-App Park and Joy von der Telekom lässt sich der gesamte Parkvorgang vereinfachen. Autofahrer können auf dem Smartphone schnell und einfach einen freien Parkplatz finden – egal, ob auf der Straße und im Parkhaus. Die smarte App funktioniert nicht nur in großen Städten wie Köln, Hamburg oder Berlin, sondern vereinfacht Parken auch in Bad Hersfeld, Zittau oder Eutin – mehr als 100 Städte profitieren bereits von der cleveren Park-App.

Zudem zeigt die Applikation an, wo die Wahrscheinlichkeit hoch ist, eine Lücke zu finden und mit welchen Kosten Autofahrer fürs Parken rechnen müssen. Die Parkgebühr lässt sich minutengenau abrechnen, bezahlt wird bequem und bargeldlos über die App. So kommen Pendler schneller und stressfreier ans Ziel.

In Zukunft wird das Angebot von Park and Joy weiter ausgebaut. So werden künftig mehr Städte und Autofahrer von der smarten Parklösung profitieren – mit erfreulichen Folgen für den Klimaschutz, da Parkplätze auf direktem Weg angesteuert werden und somit weniger Abgase in die Luft gelangen.

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