Smart Parking Sensor SENSIT IR Flush von Nedap

Rainer Schlösser Tipps und Tricks

Die Technik hinter Park and Joy

So funktionieren die smarten Parksensoren

Ist mein Wunschparkplatz wirklich frei? Das melden bei Park and Joy bald Sensoren, die in den Parkplätzen verbaut sind. Wie das funktioniert und ob sie manipulierbar sind, verraten wir dir hier.

Parkplätze vor Supermärkten und an Flughäfen, Parkzonen für LKW und Lieferwagen, Mitarbeiterstellplätze für Unternehmen – vernetzte Sensoren, die überprüfen, ob ein Parkplatz frei ist, gibt es viele. Park and Joy setzt auf ganz besondere Modelle, denn Parkplätze in Innenstädten zu überwachen, ist besonders herausfordernd. Denn hier ist die Belegungsfrequenz deutlich höher als anderswo, was eine schnelle Datenübertragung über ein leistungsstarkes Netzwerk erforderlich macht. Die Sensoren wiederum müssen sehr widerstandsfähig sein: gegen Belastungen durch schwere LKW, Lärm und Erschütterungen durch U-Bahn und Straßenbahn sowie Störungen durch Funksysteme.

Um unter diesen Umständen zu bestehen, verwenden wir für unsere Park-and-Joy-Lösung Sensoren mit robustem Gehäuse und integrierten Filtern. Dadurch sind sie auch gegen Minustemperaturen geschützt. Für das Parken an der Straße wurde speziell ein Modell entwickelt, das es auch mit Schneepflügen und Kehrmaschinen aufnehmen kann.

So funktioniert‘s

Die Park-and-Joy-Sensoren arbeiten mit der sogenannten Dual-Detection-Technologie: Sie kombiniert Infrarot- und Magnetfeldmessung, um die Genauigkeit zu erhöhen. Steht ein Fahrzeug über dem Sensor, unterbricht es den Infrarotstrahl und verändert zusätzlich das Magnetfeld. Der Sensor zeigt dabei nicht nur an, ob ein Parkplatz frei oder besetzt ist, sondern er registriert auch die Parkdauer. So erkennt er, ob ein Fahrzeug in Zonen für Kurzzeitparker – zum Beispiel am Flughafen – oder auf Stellplätzen mit Parkscheibenpflicht die zulässige Parkdauer überschreitet.

Sobald er diese Informationen erhoben hat, sendet ein im Sensor integriertes Funkmodul alles an einen zentralen Server. Dort verarbeitet eine Software die Belegungsdaten und überträgt sie in unsere Smartphone-App Park and Joy. Die Daten sind dabei stets geschützt und werden verschlüsselt übertragen. Für die Datenübertragung nutzt die Lösung – je nach lokalen Anforderungen – entweder ein eigenes 868-MHz-Funknetz oder den neuen Schmalbandstandard NarrowBand IoT, den wir gerade europaweit ausrollen. Dafür statten wir die Sensoren mit Funkmodulen inklusive eingebauter SIM-Karte aus.

Manipulation: unmöglich

Die Park-and-Joy-Sensoren arbeiten extrem stromsparend. Deshalb halten die darin verbauten Batterien bis zu zehn Jahre lang, je nach Anwendung und Netzwerkleistung. Am zuverlässigsten ist es, die Sensoren im Boden einzulassen. So können sie nur schwer beschädigt oder entwendet werden.

Extrem wichtig bei der Auswahl der Sensor-Technik war zudem, dass sie fehlerfrei funktioniert. So darf der Parkplatz natürlich nicht als besetzt angezeigt werden, nur weil Laub, Schnee oder Schmutz darauf verteilt ist. Auch „clevere“ Ideen, sich seinen Parkplatz direkt vor der Haustür etwa mit einem Stück Pappe zu sichern, mit dem der Sensor verdeckt wird, wurden ausgehebelt. Dank der Verwendung der zwei unterschiedlichen Messtechniken – Infrarot und Magnetfeld – werden Fehlmessungen unmöglich. Intelligente Algorithmen in der Software des Sensors bestimmen, welche Erkennungstechnologie gerade die präzisesten Ergebnisse liefert. Dadurch lässt sich der Sensor nicht manipulieren, indem man ihn mit irgendetwas bedeckt. Die Geräte prüfen sich zudem regelmäßig selbst und kontrollieren mögliche Defekte sowie den Batteriestatus.

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