überfüllter Parkplatz kostet Nerven

Rainer Schlösser Magazin

25 Zahlen rund ums Parken

Kurioses und Wissenswertes

Die Suche nach einem Parkplatz ist oft umsonst, aber nie kostenlos. 900 Euro Mehrkosten pro Jahr verursacht so jeder Autofahrer in Deutschland im Schnitt. Nur eine von 25 Zahlen rund ums Parken.

Parken dauert

Durchschnittlich zehn Minuten verschwenden Autofahrer in deutschen Städten jedes Mal auf der Suche nach einem Parkplatz. Laut einer Studie der Marktforscher von Inrix summiert sich dieser Parksuchverkehr auf 41 Stunden vergeudete Lebenszeit pro Kopf und Jahr.

Parken nervt

Zwei von drei Autofahrern in Deutschland (64%) sind unzufrieden mit der Parksituation in der City. In Wohngebieten sieht es nicht viel besser aus: Ein Drittel der Autofahrer hält die Parksituation hier für schlecht oder sehr schlecht. 44 Prozent der Befragten haben wegen der Parkplatzsuche schon mal einen Termin verpasst. Und jeder Fünfte gibt zu, beim Kampf um einen Parkplatz in einen Streit geraten zu sein. Was sich die Autofahrer denn wünschen, hat Inrix ebenfalls abgefragt: Eine Smartphone-App mit Echtzeitinformationen zu freien Parkplätzen (86%) oder Navigation mit Parkplatzinfos (80%) beispielsweise.

Parken ist kompliziert

Eine Entwicklung, die das Parken zudem erschwert: Die Autos werden immer größer, doch die Parklücken wachsen nicht mit. Laut Kraftfahrtbundesamt war 2017 jedes vierte neu zugelassene Fahrzeug in Deutschland ein Offroader, darunter 300.000 Geländewagen und mehr als eine halbe Million SUVs – ein Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dass diese Fahrzeugklasse tatsächlich in Wald und Wiese unterwegs ist, schweint zweifelhaft – dominiert sie mittlerweile doch das Straßenbild in der Stadt.

Auch Kleinwagen sind nicht mehr wirklich klein. Der Golf I hatte 1974 eine Breite von 1,61 Metern. Der 2015 neu eingeführte Golf Sportsvan ist stolze 20 Zentimeter breiter. Nicht unerheblich angesichts der Mindesbreite von Parkflächen, die laut Garagen- und Stellplatzverordnung der Bundesländer 2,30 Meter beträgt. Klingt nach ausreichend Platz – doch aussteigen muss man ja auch noch können. Deshalb empfiehlt die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen inzwischen eine Mindestbreite von 2,50 Metern. Übrigens: Ein Kleinwagen steht im Schnitt in 13 Sekunden in der Lücke, ein SUV-Fahrer braucht die doppelte Zeit.

Parken kostet

16 Euro pro Jahr zahlt jeder Autohalter in Deutschland durchschnittlich für Knöllchen. Um Strafzettel zu vermeiden, reservieren sie den Stellplatz daher gerne mal länger als nötig. Dieser Sicherheitspuffer summiert sich auf knapp 100 Euro im Jahr (*). Und bis Fahrer einen regulären Parkplatz gefunden haben, sind ebenfalls schon Kosten aufgelaufen: Der Parkplatzsuchverkehr verursacht laut Inrix eine jährliche Mehrbelastung pro Kopf von fast 900 Euro. Dafür berechneten die Marktforscher die Kosten für die verschwendete (Arbeits-)Zeit, das zusätzliche Benzin und die Abgasmehrbelastung, also die gesamtgesellschaftlichen Kosten der Fahrzeugemissionen. Hochgerechnet auf alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge wären das mehr als 40 Milliarden Euro pro Jahr.

Weiterer Kostenfaktor: 40 Prozent aller Autounfälle entstehen beim Parken oder Rangieren. Dadurch entsteht jedes Mal im Schnitt ein Vollkaskoschaden von 2.100 Euro. Nicht genau berechenbar, aber ebensowenig von der Hand zu weisen: Wenn laut Inrix 41 Prozent der Befragten wegen der mühseligen Parkplatzsuche gleich ganz auf eine Fahrt in die Stadt verzichten, entsteht auch dem lokalen Handel ein finanzieller Schaden.

Aber: Parken lohnt sich

Dennoch: Geparkt wird immer. 2016 brachten Parkplätze und Parkhäuser in Deutschland ihren Betreibern rund 1,3 Milliarden Euro Umsatz, hat Statista errechnet.

Das Überbuchen ist bei Park and Joy unnötig, denn hier zahlst du nur für die Zeit, die du tatsächlich geparkt hast. Wenn sich deine Pläne ändern und du die Parkzeit verlängern oder verkürzen willst, kannst du einfach über die App auf den laufenden Parkschein Zeit hinzubuchen oder das Parkticket stoppen. Und musst dafür nicht mal zurück zum Auto oder ins Parkhaus laufen.

Quellen

Für diesen Artikel haben wir auf eine Vielzahl verschiedener Quellen zurückgegriffen. Die Prüfgesellschaft Dekra beispielsweise hat für eine Infografik einige Zahlen aus diversen Studien (u.a. ADAC, Allianz, Apcoa, Autoscout24) zusammengetragen. Neben den offiziellen Zulassungszahlen des Kraftfahrtbundesamtes in Flensburg sind auch Zahlen der Marktforschungsgesellschaft Inrix in den Text eingeflossen.

Blog

Jetzt Park and Joy herunterladen!

Nutzen Sie jetzt die Möglichkeit, so einfach und bequem wie noch nie zu parken!
Sichern Sie sich jetzt unsere Park-and-Joy-App für iPhone oder Android.

Park and Joy App - Jetzt herunterladen
Smart Parking App-Screens - 25 Zahlen rund ums Parken